Arnstadt und Umgebung

St. Bartholomäi-Kirche
St. Bartholomäi-Kirche
Schloss Elgersburg
Schloss Elgersburg
Gartenzwergesmuseum
Gartenzwergesmuseum
Wachsenburg
Wachsenburg
Klosterkirche
Klosterkirche
Stadtansicht, Ohrdruf
Stadtansicht, Ohrdruf

Dornheim: (4 km)
Circa 4 km östlich von Arnstadt liegt der kleine Ort Dornheim. Ein Sohn des Ortes ist der Humanist Johann Jäger, der u. a. Rektor der Universität Erfurt war. Ein Kleinod des Dorfes ist die Kirche St. Bartholomäi, die in der Mitte des 12. Jh. erbaut wurde. Am 14.10.1707 heiratete Johann Sebastian Bach in dieser Kirche seine Cousine Maria Barbara Bach. Das Drei-Monarchen-Denkmal erinnert an den 26. Oktober 1813, als sich während des napoleonischen Feldzuges die drei verbündeten Herrscher Zar Alexander I. von Russland, Kaiser Joseph-Karl-Franz I. von Österreich und König Wilhelm III. von Preußen trafen um ihre Kampfhandlungen abzustimmen.

Elgersburg: (18 km)
Der Kurort Elgersburg ist einer der ältesten Erholungsorte Thüringens. In dem 1200-Einwohner-Ort entspringen 20 Quellen. Einen Ausflug wert ist das Schloss, dieses wurde im Jahre 1139 erstmals urkundlich erwähnt, heute beherberg es die Tourismus-Agentur „Geratal“. Einen Rundblick über den Thüringer Wald kann man vom 32 Meter hohen Carl-Eduard-Aussichtsturm auf dem 765 Meter hohen Gipfel der Hohen Warte genießen. Zum verweilen lädt der Berggasthof „Hohe Warte“ ein. Auch Goethe war mit Elgersburg verbunden: während seines Aufenthaltes in Ilmenau führte ihn die Freundschaft zu dem Porzellanfabrikanten Arnoldi hierher, in seiner freien Zeit nutzte er seine Aufenthalte, um die schöne Landschaft des Thüringer Waldes zu genießen.

Geraberg: (28 km)
In dem Ort Geraberg wurde früher Eisen- und Manganerz gefördert, in der jüngeren Vergangenheit ist Geraberg durch die Herstellung von Thermometern bekannt geworden. Von den Thermometern mit Weltruf kündet heute das Thermometermuseum. Außerdem besuchenswert ist das technische Denkmal Braunsteinmühle, diese wurde 1893 als Poch- und Mahlwerk für den Manganabbau benutzt. Ein weiteres Kleinod Gerabergs ist die Kirche St. Bartholomäus, sie wurde um 1750 im Stile des Barocks errichtet.

Gräfenroda: (15 km)
Gräfenroda ist der Geburtsort des ersten deutschen Gartenzwerges. Im Gartenzwergesmuseum der Firma Griebel, welche noch heute Gartenzwerge herstellt, kann man alles Wissenswerte über die kleinen lustigen Gesellen und deren Herstellung erfahren. Auch Glasbläser haben in Gräfenroda eine lange Tradition, so gibt es heute noch zwei Betriebe, in denen man sich die Herstellung von Glaskunst vorführen lassen kann. Einen Besuch wert ist auch die 1731 erbaute St. Laurentiuskirche mit ihrem aus dem 16. Jhd. stammenden Flügelaltar. Ein gut beschildertes Wanderweg-Netz mit naturbelassenen Wegen erfreut das Herz des Wanderfreundes.

Holzhausen: (7 km)
Am Fuße der Wachsenburg liegt der Ort Holzhausen, der erstmals im Jahre 786 urkundlich erwähnt wurde. Ein Kind Holzhausens ist der Maler Otto Knöpfer, einer der bekanntesten Maler Thüringens. Die Wachsenburg ist die am besten erhaltene Burg des Burgenensemble „Drei Gleichen“. Sie wurde vermutlich im Jahre 936 von Abt Meingoth aus der Klosterabtei Hersfeld gegründet. Im Jahre 1230 wurden die drei Burgen Opfer eines  Blitzschlages, der gleichzeitig in alle drei Burgen einschlug.Der „Dreinschlag“ wird in einem großen Spektakel nachgestellt.

Ichtershausen: (4 km)
Ein Ausflug in die nur einen Kilometer vor Arnstadt gelegene Gemeinde lohnt sich für Liebhaber romanischer  Architektur und alten dörflichen Brauchtums gleichermaßen. Die um 1133 errichtete Klosterkirche St. Georg und Marien, eine dreischiffige Basilika mit dreiapsidalen Chorabschluss, ist auf Anfrage oder zu den Gottesdiensten zu besichtigen. Die Heimatkundliche Sammlung, welche ein Privatmann über vier Jahrzehnte zusammengetragen hat, lässt den Besucher eine Zeitreise antreten: Eine dörfliche Einklassenschule, der Kolonialwarenladen, Emailleschilder, alte Eggen, Teigmulden und vieles mehr lässt den Alltag unserer Groß- und Urgroßeltern sinnlich wieder aufleben. Das Museum ist in einem alten
bäuerlichen Anwesen gegenüber dem Pfarrhaus untergebracht.

Mühlberg: (10,5 km)
Die Gemeinde Mühlberg zu besuchen lohnt nicht nur wegen der Mühlburg. Der Ort, der 2004 wie Arnstadt sein 1300-jähriges Jubiläum feierte, wird durch verträumte Gassen und viele  Fachwerkhäuser geprägt. Mühlen, eine Kulturscheune und die Karstquelle Spring machen den Spaziergang durch das Dorf zu einer Entdeckungsreise.

Ohrdruf: (22 km)
Die Stadt Ohrdruf gilt auch als Bachstadt, denn hier besuchte Johann Sebastian die Schule. Im Museum auf Schloss Ehrenstein können Sie aber nicht nur den Spuren Bachs folgen. Auch
regionalgeschichtliche Exponate und eine Ausstellung zu einem russischen Truppenübungsplatz erwarten die Besucher.

Plaue: (8 km)
Das Wahrzeichen von Plaue ist die Ehrenburg auf dem 394 m hohen Hausberg; das älteste Gebäude der Stadt ist die Liebfrauenkirche aus dem 13. Jh. Neben kulturhistorischen Denkmälern und Resten der alten Stadtmauer sind auch natürliche Schätze in der kleinen Stadt zu finden wie zum Beispiel die Spring-Quelle, die größte Karstquelle Thüringens, sowie die Karl-Marien-Quelle und die Kaiser-Günther-Quelle, aus denen Mineralwasser bzw. schwefelhaltiges Heilwasser entspringen. Vom Aussichtspunkt auf dem nahe gelegenen Reinsberg kann man die Aussicht auf die Wachsenburg, den Plauschen Grund und auf die umliegenden Ortschaften und Berge genießen.

Wechmar: (15 km)
Der Ort Wechmar gilt als die Wiege der thüringischen Musikerfamilie Bach. In Wechmar stellt ein Museum im Stammhaus der „Bache“ die Wirkungsstätte von Veit und Hans Bach vor. Die Bachgedenkstätte wird durch ein Museum der Thüringer Spielleute und Instrumentenbauer komplettiert und lässt mit einem Stammbaum von 1400 Namen die Verzweigungen der Familie nachvollziehbar werden.

Die Bachstadt Arnstadt liegt geografisch mitten in Thüringen. Ganz gleich ob Sie Erfurt, Eisenach, Gotha, Oberhof oder Weimar besuchen wollen, Arnstadt bietet Ihnen den idealen Ausgangspunkt für Ihre Ausflüge und Entdeckungsreisen durch das grüne Herz Deutschlands.

Bad Langensalza (45 km)
Die 932 erstmals urkundlich erwähnte Stadt markiert den westlichen Teil des Thüringer Kernlandes. 1811 wurde in der Nähe des Ortes eine Quelle des wenige Zeit später als heilsam erkannten Schwefelwassers entdeckt - schon ein Jahr darauf war die Kurstadt Bad Langensalza geboren. Von den Kriegen des 20. Jahrhunderts nahezu völlig verschont, präsentiert sich der historische, fast noch komplett vom Stadtmauerring umschlossene Stadtkern als attraktives Flächendenkmal. Das Klagetor, der Schwibbogen und die16 Stadttürme sind von den einst sieben Stadttoren und 24 Türmen erhalten. Die verwinkelten Straßen und zuweilen mittelalterlichen Gassen säumen farbenfrohe Bürgerhäuser verschiedener Baustile.
Marktkirche, Schloss Dryburg und Rathaus sind gleichfalls ansehenswert. Gewissermaßen in Sichtweite der Stadt befindet sich der bis auf 500 m ansteigende Nationalpark Hainich, das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet Europas.

Eisenach (50 km)
Eisenach ist vor allem bekannt durch die Wartburg, diese erhielt von der UNESCO den Status als Weltkulturerbe. Die Wartburg soll im Jahre 1067 gegründet worden sein, im Mittelalter war sie Hauptsitz der Landgrafen Thüringens. Luther übersetzte hier 1521/22 das Neue Testament und die Deutsche Burschenschaft veranstaltete auf der Wartburg 1817 das Wartburgfest. Auch Eisenach ist eine Bachstadt.  Johann Sebastian Bach wurde hier geboren. Besuchenswert sind u. a. die Luthergedenkstätte, das Bachhaus, Bachs Taufkirche (Georgenkirche), die Reuter-Villa mit Richard-Wagner-Sammlung, das Thüringer Museum mit seiner reichen Porzellansammlung sowie das Automobilmuseum, in dem der über
100-jährigen Automobilbau dargestellt wird. 

Gotha (26 km)
Das prächtige dreiflügelige Schloss Friedenstein thront über der ehemaligen Residenzstadt Gotha. Das Schloss wurde nach dem 30-jährigen Krieg durch Herzog Ernst I. erbaut, es ist die größte frühbarocke Schlossanlage Deutschlands. Hier sind berühmte Gemälde, Kupferstiche, wertvolles Porzellan und Münzen zu finden. Sehr bedeutend ist auch das Renaissancegemälde „Gothaer Liebespaar“ (um 1484) und eine Sammlung deutscher und flämischer Kunst. Einen Besuch sind auch der englische Park, die Orangerie, das Eckhoftheater im Schloss, das Renaissance-Rathaus von 1567 und der Obere Markt mit Wasserkunst wert.

Die Bachstadt Arnstadt liegt geografisch mitten in Thüringen. Ganz gleich ob Sie Erfurt, Eisenach, Gotha, Oberhof oder Weimar besuchen wollen, Arnstadt bietet Ihnen den idealen Ausgangspunkt für Ihre Ausflüge und Entdeckungsreisen durch das grüne Herz Deutschlands.

Bad Langensalza (45 km)
Die 932 erstmals urkundlich erwähnte Stadt markiert den westlichen Teil des Thüringer Kernlandes. 1811 wurde in der Nähe des Ortes eine Quelle des wenige Zeit später als heilsam erkannten Schwefelwassers entdeckt - schon ein Jahr darauf war die Kurstadt Bad Langensalza geboren. Von den Kriegen des 20. Jahrhunderts nahezu völlig verschont, präsentiert sich der historische, fast noch komplett vom Stadtmauerring umschlossene Stadtkern als attraktives Flächendenkmal. Das Klagetor, der Schwibbogen und die16 Stadttürme sind von den einst sieben Stadttoren und 24 Türmen erhalten. Die verwinkelten Straßen und zuweilen mittelalterlichen Gassen säumen farbenfrohe Bürgerhäuser verschiedener Baustile. Marktkirche, Schloss Dryburg und Rathaus sind gleichfalls ansehenswert. Gewissermaßen in Sichtweite  der Stadt befindet sich der bis auf 500 m ansteigende Nationalpark Hainich, das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet Europas.

Eisenach (50 km)
Eisenach ist vor allem bekannt durch die Wartburg, diese erhielt von der UNESCO den Status als Weltkulturerbe. Die Wartburg soll im Jahre 1067 gegründet worden sein, im Mittelalter war sie Hauptsitz der Landgrafen Thüringens. Luther übersetzte hier 1521/22 das Neue Testament und die Deutsche Burschenschaft veranstaltete auf der Wartburg 1817 das Wartburgfest. Auch Eisenach ist eine Bachstadt. Johann Sebastian Bach wurde hier geboren. Besuchenswert sind u. a. die Luthergedenkstätte, das Bachhaus, Bachs Taufkirche (Georgenkirche), die Reuter-Villa mit Richard-Wagner-Sammlung, das Thüringer Museum mit seiner reichen Porzellansammlung sowie das Automobilmuseum, in dem der über 100-jährigen Automobilbau dargestellt wird.

Gotha (26 km)
Das prächtige dreiflügelige Schloss Friedenstein thront über der ehemaligen Residenzstadt Gotha. Das Schloss wurde nach dem 30-jährigen Krieg durch Herzog Ernst I. erbaut, es ist die größte frühbarocke Schlossanlage Deutschlands. Hier sind berühmte Gemälde, Kupferstiche, wertvolles Porzellan und Münzen zu finden. Sehr bedeutend ist auch das Renaissancegemälde „Gothaer Liebespaar“ (um 1484) und eine Sammlung deutscher und flämischer Kunst. Einen Besuch sind auch der englische Park, die Orangerie, das Eckhoftheater im Schloss, das Renaissance-Rathaus von 1567 und der Obere Markt mit Wasserkunst wert.

Ilmenau (23 km)
Die Universitätsstadt Ilmenau liegt am Fuße des Thüringer Waldes. Goethe versuchte hier den Silberbergbau wieder zu beleben und auf dem Kickelhahn schrieb er sein berühmtes Gedichtchen „Über allen Gipfeln ist Ruh'“. Sehenswert sind das Amtshaus, in dem Goethe oft wohnte, das Rathaus, das Jagdhaus Gabelbach, das Goethehäuschen und das  Goethehaus in Stützerbach.

Inselsberg (42 km)
Ob im Winter oder im Sommer, eine Reise zum schönsten Berg von Thüringen, dem Inselsberg, lohnt sich immer. Die gut ausgebauten Wanderwege und die weiträumigen Parkanlagen bieten beste Möglichkeiten für Kur- und Freizeitgestaltung. Besonders majestätisch wirkt der Große Inselsberg im Winter. Bei idealer Fernsicht sind Weitblicke bis zum Brocken und in die Rhön möglich.

Jena (65 km)
Jena hat viele Gesichter. An der 1558 gegründeten Universität studierten und lehrten bedeutende Persönlichkeiten. Goethe förderte die Universität und Schiller lehrte hier. Ernst Abbe und Carl Zeiss wirkten in Jena bahnbrechend in der Entwicklung der Optik. Im Optischen Museum sind die bekannten Zeiss-Mikroskope zu sehen. Jena besitzt das weltälteste Planetarium, das seinen Besuchern eine Vielfalt interessanter Vorführungen bietet. Nicht zuletzt profitiert Jena jedoch von seiner reizvollen Umgebung: Muschelkalkhänge, auf denen viele Orchideenarten heimisch sind, umsäumen die Stadt.

Kyffhäuser (92 km)
Inmitten des Kyffhäusergebirges thront ein faszinierendes Wahrzeichen der ganz besonderen Art. Von der im 11. Jahrhundert errichteten Reichsburg Kyffhausen sind noch heute sehenswerte Reste erhalten. Mit einer Länge von 600 Metern und einer Breite von 60 Metern war sie eine der größten mittelalterlichen Burgen Deutschlands. Der Burgbrunnen war mit seinen 176 Metern sogar der tiefste Europas. Ganz besonders beindruckend jedoch ist das imposante 81 Meter hohe Kyffhäuser-Denkmal mit der in Stein gehauenen Figur Barbarossas und dem Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I., während dessen Regierungszeit die Anlage fertig gestellt wurde

Mühlhausen (66 km)
Mühlhausen in Thüringen - erstmals 967 als ottonischer Pfalzort erwähnt - erlebt seine erste Blütezeit vom 13. -15. Jh.. Aus dieser Zeit sind der innere Stadtmauerring mit den Wehrtürmen, der Landgraben, das Rathaus, 11 gotische Kirchen und viele Bürgerhäuser erhalten. In St. Marien predigte 1525 der radikale Reformator Thomas Müntzer und in Divi Blasii wirkte 1707/08 J. S. Bach als Organist. Die Sanierung der denkmalgeschützten Altstadt zeigt deutlich sichtbare Erfolge.

Oberhof (26 km)
Sport und Spaß werden in Oberhof groß geschrieben - sowohl bei der Elite in den nordischen Skidisziplinen, im Rennschlitten- und Bobsport als auch im Freizeitbereich. Baden in den Rennsteig-Thermen, Gästefahrten auf der Rennschlitten- und Bobbahn oder das Biathlonschießen sind nur einige Angebote. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten des Ortes zählt u. a. der Rennsteiggarten Oberhof mit seinen Gebirgspflanzen.

Rudolstadt (35 km)
Über acht Kilometer schlängelt sich die im 14. Jh. erstmals erwähnte Stadt durch das romantische Tal der Saale. Bei einem Besuch sind das Barockschloss der Fürsten von Schwarzburg/Rudolstadt, die Heidecksburg, das Volkskundemuseum „Thüringer Bauernhäuser“ sowie das Schillerhaus sehenswert.

Saalfeld (43 km)
Die 1100-jährige Stadt zeichnet sich durch viele historische Bauten aus. Unbedingt besichtigen sollten Sie das Besucherbergwerk „Saalfelder Feengrotten“, das Wahrzeichen Saalfelds, die Burgruine „Hoher Schwarm“ sowie das Rathaus, das Residenzschloss und die Johanniskirche.

Schmalkalden (54 km)
Die denkmalgeschützte Altstadt Schmalkaldens mit liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, spätgotischer Hallenkirche, dem historischen Rathaus, (Gründungs- und Tagungsort des
Schmalkaldischen Bundes), dem Renaissanceschloss Wilhelmsburg mit seinen originalen Wandmalereien und Stuckaturen, Sammlungen und Ausstellungen, die Schlosskirche mit ihrer 400-jährigen Holzpfeifenorgel und eine 1:1-Kopie der Iweinfresken (Original 1235) ist Reiseziel für Historiker und Kunstinteressierte. Bei Touristen besonders beliebt ist die Nähe zum Wander- und Wintersportgebiet Thüringer Wald mit dem Rennsteig.

Schwarzatal (40 km)
Hoch über dem Tal, inmitten bewaldeter Berge, liegt das Schloss Schwarzburg. Aus dem Jahr 1071 stammt die erste Erwähnung der Schwarzburg und des Grafen von Schwarzburg. Das Flüsschen Schwarza umschließt den Burgberg von drei Seiten, so dass die Burg vor Angreifern sicher war. Nach zwei Bränden wurde im 18. Jahrhundert aus der einfachen Wehrburg das Barock- und Rokokoschloss, das noch heute steht. Hier entstand eine der größten zeitlich zusammenhängenden Waffensammlungen, die heute auf der
Heidecksburg zu sehen ist. Im Obergeschoss des Schlosses befindet sich der Kaisersaal. Auf einer breiten Hohlkehle sind in drei Reihen 76 Medaillons römischer, byzantinischer und deutscher Kaiser zu sehen.

Sondershausen (74 km)
Die Kreisstadt Sondershausen liegt eingebettet zwischen den bewaldeten Höhenzügen der Hain- und Windleite im Wippertal in ca. 200 m ü. NN. Zu ihr gehören die Stadtteile Bebra, Jechaburg, Jecha und Stockhausen sowie die Ortsteile Berka, Großfurra und Oberspier. Aus dem Jahre 1125 stammt die älteste Erwähnung Sondershausens, in der zwei Ministerialien des Mainzer Erzbischofs namens Wydego und Rumarus benannt werden. Sondershausen ist durch seine musikalische Traditionspflege bekannt, deren Anfänge sich bis in das 16 Jh. zurückverfolgen lassen. Militärkirchen und Stadtmusiker sowie Schulchöre prägten das musikalische Leben der Stadt. Das bekannte Loh-Orchester ging aus der fürstlichen Gardekapelle in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts hervor. Hervorragende Komponisten und Künstler, z. B. Max Bruch, Max Reger, die häufige Anwesenheit von Franz Liszt und die Gründung eines Konservatoriums 1883 durch Carl Schroeder brachten Sondershausen den Ruf einer Musikstadt ein.

Tambach-Dietharz (39 km)
Das Städtchen liegt mitten im Thüringer Wald, umgeben von 7 Tälern und eingebettet in eines der größten zusammenhängenden Wandergebiete Deutschlands, zwischen Oberhof und Wartburg. Der Rennsteig, der legendäre Kammweg des Thüringer Waldes ist nur 3 km vom Ort entfernt. Einmalige Sehenswürdigkeiten wie der Falkenstein, der Bergsee, Talsperren, sowie verschiedene Natur- und Baudenkmäler prägen die Landschaft.

Weimar (37 km)
Weimar Europäische Kulturstadt 1999 - die tausendjährige Stadt kennt viele große Namen: Goethe, Schiller, Herder, Wieland, Lucas Cranach, Johann Sebastian Bach, Franz Liszt,
die Künstler der Weimarer Malerschule, Henry van de Velde und Walter Gropius als Begründer des Bauhauses um nur wenige zu nennen. Zahlreiche Museen und Gedenkstätten
erzählen vom Ruhm vergangener Zeiten. Heute ist Weimar ein pulsierendes Zentrum von Kunst und Wissenschaft. Sehenswertes sind vor allem Goethes Wohnhaus, das
Goethe-National-Museum und Goethes Gartenhaus im Park an der Ilm, Schillers Wohnhaus, das Schloss Belvedere sowie die Gedenkstätte Konzentrationslager Buchenwald.
 
Ilmenau(32km)
Die Universitätsstadt Ilmenau liegt am Fuße des Thüringer Waldes. Goethe versuchte hier den Silberbergbau wieder zu beleben und auf dem Kickelhahn schrieb er sein berühmtes Gedichtchen „Über allen Gipfeln ist Ruh'“. Sehenswert sind das Amtshaus, in dem Goethe oft wohnte, das Rathaus, das Jagdhaus Gabelbach, das Goethehäuschen und das Goethehaus in Stützerbach.

Inselsberg (42 km)
Ob im Winter oder im Sommer, eine Reise zum schönsten Berg von Thüringen, dem Inselsberg, lohnt sich immer. Die gut ausgebauten Wanderwege und die weiträumigen Parkanlagen bieten beste Möglichkeiten für Kur- und Freizeitgestaltung. Besonders majestätisch wirkt der Große Inselsberg im Winter. Bei idealer Fernsicht sind Weitblicke bis zum Brocken und in die Rhön möglich.

Jena (65 km)
Jena hat viele Gesichter. An der 1558 gegründeten Universität studierten und lehrten bedeutende Persönlichkeiten. Goethe förderte die Universität und Schiller lehrte hier. Ernst Abbe und Carl Zeiss wirkten in Jena bahnbrechend in der Entwicklung der Optik. Im Optischen Museum sind die bekannten Zeiss-Mikroskope zu sehen. Jena besitzt das weltälteste Planetarium, das seinen Besuchern eine Vielfalt interessanter Vorführungen bietet. Nicht zuletzt profitiert Jena jedoch von seiner reizvollen Umgebung: Muschelkalkhänge, auf denen viele Orchideenarten heimisch sind, umsäumen die Stadt.

Kyffhäuser (92 km)
Inmitten des Kyffhäusergebirges thront ein faszinierendes Wahrzeichen der ganz besonderen Art. Von der im 11. Jahrhundert errichteten Reichsburg Kyffhausen sind noch heute sehenswerte Reste erhalten. Mit einer Länge von 600 Metern und einer Breite von 60 Metern war sie eine der größten mittelalterlichen Burgen Deutschlands. Der Burgbrunnen war mit seinen 176 Metern sogar der tiefste Europas. Ganz besonders beindruckend jedoch ist das imposante 81 Meter hohe Kyffhäuser-Denkmal mit der in Stein gehauenen Figur Barbarossas und dem Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I., während dessen Regierungszeit die Anlage fertig gestellt wurde.
 
Mühlhausen (66 km)
Mühlhausen in Thüringen - erstmals 967 als ottonischer Pfalzort erwähnt - erlebt seine erste Blütezeit vom 13. -15. Jh.. Aus dieser Zeit sind der innere Stadtmauerring mit den Wehrtürmen, der Landgraben, das Rathaus, 11 gotische Kirchen und viele Bürgerhäuser erhalten. In St. Marien predigte 1525 der radikale Reformator Thomas Müntzer und in Divi Blasii wirkte 1707/08 J. S. Bach als Organist. Die Sanierung der denkmalgeschützten Altstadt zeigt deutlich sichtbare Erfolge.

Oberhof (26 km)
Sport und Spaß werden in Oberhof groß geschrieben - sowohl bei der Elite in den nordischen Skidisziplinen, im Rennschlitten- und Bobsport als auch im Freizeitbereich. Baden in den Rennsteig-Thermen, Gästefahrten auf der Rennschlitten- und Bobbahn oder das Biathlonschießen sind nur einige Angebote. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten des Ortes zählt u. a. der Rennsteiggarten Oberhof mit seinen Gebirgspflanzen.

Rudolstadt (35 km)
Über acht Kilometer schlängelt sich die im 14. Jh. erstmals erwähnte Stadt durch das romantische Tal der Saale. Bei einem Besuch sind das Barockschloss der Fürsten von Schwarzburg/Rudolstadt, die Heidecksburg, das Volkskundemuseum „Thüringer Bauernhäuser“ sowie das Schillerhaus sehenswert.

Saalfeld (43 km)
Die 1100-jährige Stadt zeichnet sich durch viele historische Bauten aus. Unbedingt besichtigen sollten Sie das Besucherbergwerk „Saalfelder Feengrotten“, das Wahrzeichen Saalfelds, die Burgruine „Hoher Schwarm“ sowie das Rathaus, das Residenzschloss und die Johanniskirche.

Schmalkalden (54 km)
Die denkmalgeschützte Altstadt Schmalkaldens mit liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, spätgotischer Hallenkirche, dem historischen Rathaus, (Gründungs- und Tagungsort des
Schmalkaldischen Bundes), dem Renaissanceschloss Wilhelmsburg mit seinen originalen Wandmalereien und Stuckaturen, Sammlungen und Ausstellungen, die Schlosskirche mit ihrer 400-jährigen Holzpfeifenorgel und eine 1:1-Kopie der Iweinfresken (Original 1235) ist Reiseziel für Historiker und Kunstinteressierte. Bei Touristen besonders beliebt ist die Nähe zum Wander- und Wintersportgebiet Thüringer Wald mit dem Rennsteig.

Schwarzatal (40 km)
Hoch über dem Tal, inmitten bewaldeter Berge, liegt das Schloss Schwarzburg. Aus dem Jahr 1071 stammt die erste Erwähnung der Schwarzburg und des Grafen von Schwarzburg. Das Flüsschen Schwarza umschließt den Burgberg von drei Seiten, so dass die Burg vor Angreifern sicher war. Nach zwei Bränden wurde im 18. Jahrhundert aus der einfachen Wehrburg das Barock- und Rokokoschloss, das noch heute steht. Hier entstand eine der größten zeitlich zusammenhängenden Waffensammlungen, die heute auf der Heidecksburg zu sehen ist. Im Obergeschoss des Schlosses befindet sich der Kaisersaal. Auf einer breiten Hohlkehle sind in drei Reihen 76 Medaillons römischer, byzantinischer und deutscher Kaiser zu sehen. 

Sondershausen (74 km)
Die Kreisstadt Sondershausen liegt eingebettet zwischen den bewaldeten Höhenzügen der Hain- und Windleite im Wippertal in ca. 200 m ü. NN. Zu ihr gehören die Stadtteile Bebra, Jechaburg, Jecha und Stockhausen sowie die Ortsteile Berka, Großfurra und Oberspier. Aus dem Jahre 1125 stammt die älteste Erwähnung Sondershausens, in der zwei Ministerialien des Mainzer Erzbischofs namens Wydego und Rumarus benannt werden. Sondershausen ist durch seine musikalische Traditionspflege bekannt, deren Anfänge sich bis in das 16 Jh. zurückverfolgen lassen. Militärkirchen und Stadtmusiker sowie Schulchöre prägten das musikalische Leben der Stadt. Das bekannte Loh-Orchester ging aus der fürstlichen Gardekapelle in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts hervor. Hervorragende Komponisten und Künstler, z. B. Max Bruch, Max Reger, die häufige Anwesenheit von Franz Liszt und die Gründung eines Konservatoriums 1883 durch Carl Schroeder brachten Sondershausen den Ruf einer Musikstadt ein.

Tambach-Dietharz (39 km)
Das Städtchen liegt mitten im Thüringer Wald, umgeben von 7 Tälern und eingebettet in eines der größten zusammenhängenden Wandergebiete Deutschlands, zwischen Oberhof und Wartburg. Der Rennsteig, der legendäre Kammweg des Thüringer Waldes ist nur 3 km vom Ort entfernt. Einmalige Sehenswürdigkeiten wie der Falkenstein, der Bergsee, Talsperren, sowie verschiedene Natur- und Baudenkmäler prägen die Landschaft.

Weimar (37 km)
Weimar Europäische Kulturstadt 1999 - die tausendjährige Stadt kennt viele große Namen: Goethe, Schiller, Herder, Wieland, Lucas Cranach, Johann Sebastian Bach, Franz Liszt,
die Künstler der Weimarer Malerschule, Henry van de Velde und Walter Gropius als Begründer des Bauhauses um nur wenige zu nennen. Zahlreiche Museen und Gedenkstätten erzählen vom Ruhm vergangener Zeiten. Heute ist Weimar ein pulsierendes Zentrum von Kunst und Wissenschaft. Sehenswertes sind vor allem Goethes Wohnhaus, das Goethe-National-Museum und Goethes Gartenhaus im Park an der Ilm, Schillers Wohnhaus, das Schloss Belvedere sowie die Gedenkstätte Konzentrationslager Buchenwald.